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Blickpunkt KfW-Förderprogramm „Jung kauft alt“: Der Dr. Klein Vorstand ordnet ein

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Mehr Wohnraumförderung braucht das Land! In diesem Sommer soll daher das Förderprogramm „Jung kauft Alt“ der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) anlaufen. Unterstützt werden einkommensschwächere Familien beim Kauf eines sanierungsbedürftigen Eigenheims aus dem Bestand.

Michael Neumann, Vorstandsvorsitzender des Finanzierungsvermittlers Dr. Klein, steht der baldigen Einführung von „Jung kauft Alt“ positiv gegenüber, befürchtet jedoch, dass zu wenige Kaufinteressierte von dem Programm profitieren könnten.

Den Immobilienbestand energetisch auf- bzw. nachzurüsten sowie dessen CO2-Fußabdruck zu reduzieren, ist eines der erklärten Ziele der aktuellen Bundesregierung. Vor diesem Hintergrund hat die Ampelkoalition für das Programm „Jung kauft Alt“, welches im Sommer 2024 starten soll, insgesamt 350 Millionen Euro im Haushalt festgesetzt. Unterstützt werden Anspruchsberechtigte in Form eines zinsvergünstigten Kredites durch die KfW. „Den Erhalt sowie die energetische Sanierung des Bestands zu unterstützen und Familien den Schritt in Wohneigentum zu erleichtern, ist grundsätzlich ein richtiger und guter Ansatz.

Beim Blick auf die zur Verfügung stehenden Mittel wird aber auch klar, dass nur wenige Tausend Familien in den Genuss der Förderung kommen werden. Das ist ein Tropfen auf den heißen Stein und wird absehbar nur einen kleinen Effekt bei der energetischen Umrüstung des Gebäudebestands erzielen. Auch im Vergleich zu früheren Programmen wie dem Baukindergeld oder der Eigenheimzulage erscheint das neue Programm in einem sehr mäßigen Fördergewand“, bewertet Michael Neumann die bald startende KfW-Förderung. Angesprochen werden mit dem neuen Programm „Jung kauft Alt“ einkommensschwächere Haushalte mit minderjährigen Kindern. Eine ähnliche Zielgruppe also, der auch das im Vorjahr gestartete Programm „Wohneigentum für Familien“ (WEF) zugutekam, welches bislang jedoch nur verhalten in Anspruch genommen wurde. Auch inhaltlich stellt „Jung kauft Alt“ eine Ergänzung zum „Wohneigentum für Familien“ dar, mit welchem Käufer beim Erwerb oder Bau von klimafreundlichen Neubauten unterstützt werden.

Nochmalige Steigerung der Nachfrage nach Bestandsbauten in Sicht?

Vor dem Hintergrund des aktuell stabilen Bauzinsniveaus sowie der kaum noch sinkenden und zum Teil schon wieder leicht steigenden Immobilienpreise, schätzt Neumann, dass die Nachfrage nach älteren Objekten – auch angetrieben durch das künftige „Jung kauft Alt“-Programm – nochmals zulegen wird: „Tendenziell wird die Nachfrage vor allem nach ‚günstigeren‘ Immobilien, die aufgrund ihrer schlechten Energieeffizienz in den vergangenen zwei Jahren einen höheren Preisrückgang verzeichneten, aus meiner Sicht steigen. Wie groß der Nachfrageeffekt schlussendlich sein wird, hängt vor allem von der Attraktivität der Förderung ab, die zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht final ist. Da die Mittel seitens des Bundes aber so gering sind, werden sie bei hohem Anreiz schnell erschöpft sein.“ Wieder einmal heißt es für Kaufinteressierte also: Schnell sein lohnt sich!